Die Astrid-Lindgren-Schule

Die Astrid-Lindgren-Schule liegt in der kleinen Dorfgemeinde Bofsheim, einem Ortsteil der Stadt Osterburken, im nordöstlichen Teil des Neckar-Odenwald-Kreises in Baden-Württemberg. Das sonderpädagogische Bildungs-und Beratungszentrum mit  Förderschwerpunkt Lernen für Kinder und Jugendliche mit einem Anspruch auf ein sonderpädagogisches Bildungsangebot im Bereich Lernen hat ihren jetzigen Namen seit 1991. Die ehemalige Volksschule wurde zu Beginn der achtziger Jahre zu einer Förderschule umgebaut sowie erweitert und in den Jahren 2000 bis 2003 renoviert. Sie verfügt über ausreichend dimensionierte Klassenräume, Fachräume mit dem Schwerpunkt im musisch-gestalterischen Bereich, ein Lehrschwimmbecken, eine Lehrküche, eine Turn- und Festhalle, einen Raum für die sonderpädagogische Beratungsstelle, einen Pausenhof und eine Spielwiese.

Einerseits bedingt durch die ländliche Randlage, andererseits als Folge des positiven Images, das die Astrid-Lindgren-Schule bei den Eltern der Öffentlichkeit genießt, hat diese Schule ein großes Einzugsgebiet. Einige Schüler/innen werden mit Bussen und Großraumtaxen aus bis zu 22 km Entfernung zum Unterricht und auch wieder nach Hause gefahren. Außerunterrichtliche Veranstaltungen bedürfen deshalb eines besonderen organisatorischen Aufwands.

 

Das Ansehen und das Profil, das sich die Astrid-Lindgren-Schule in ihrer Region erworben hat, ist das Resultat gemeinsamer Initiativen der Schulleitung, des Kollegiums, der Schüler und Schülerinnen und des engagierten Fördervereins bestehend aus Eltern, Lehrern, Freunden und Ehemaligen. Zur Akzeptanz der Schule tragen auch die Kooperationen mit verschiedenen allgemeinen Schulen der näheren Umgebung bei sowie seit dem Schuljahr 2013/14 die Öffnung der Schule für Grundschüler im Rahmen der gemeinsamen Beschulung von Kindern mit und ohne Anspruch auf ein sonderpädagogisches Bildungsangebot.Seit Beginn des Schuljahres 2012/13 werden außerdem Kinder im Rahmen des inklusiven Unterrichts auch an Grundschulen, Gemeinschaftschulen oder GHWRS im Einzugsgebiet mit einzelnen Stunden betreut.

 

 

Zur Zeit besuchen 93 Schülerinnen und Schüler unsere Schule. Davon lernen 35 Schüler/innen (27 Grundschüler, 8 Förderschüler) im Rahmen des gemeinsamen Unterrichts ( umgekehrte Inklusion) in zwei Klassen nach dem pädagogischen Konzept nach Maria Montessori. Alle anderen Schülerinnen und Schüler sind verteilt auf 5 Klassen mit einer Klassengröße bis max. 14 Kindern.

Das Selbstvertrauen und Selbstwertgefühl der Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf wurde beim Lernen in den Regelschulen durch häufige Misserfolgserlebnisse teilweise stark in Mitleidenschaft gezogen. Das aus 14 Lehrerinnen und Lehrern bestehende Kollegium versucht daher, an unserer Schule Erfahrungs- und Erlebnisbereiche zu eröffnen, in denen die Kinder und Jugendlichen in ihren individuellen Fertigkeiten und Fähigkeiten bestärkt und gefördert werden. Die Lehrerinnen und Lehrer möchten nicht nur den Bildungsauftrag erfüllen, sondern sich auch die erforderliche Zeit für ein soziales Miteinander nehmen, damit die Schüler/innen in einer angenehmen Schulatmosphäre, auf emotionaler Ebene eine konkrete Aufwertung ihres Selbstwertgefühls erfahren können. Ebenso wichtig erscheint es, durch die Öffnung der Schule und durch außerschulische Aktivitäten mit möglichst breiten Kreisen der Öffentlichkeit in Kontakt zu treten.

 

Zur Realisierung dieser Ziele organisiert die Schule neben den Erfordernissen des geltenden Bildungsplanes eine große Angebotspalette von Projekten. Sowohl im Rahmen des regulären Unterrichts als auch als ergänzende Angebote verleihen Projekte, wie zum Beispiel Tischtennis, Zirkus, Kochen, Musical, Schwimmen, Musikschule, Hausaufgabenbetreuung, der Schule den Charakter einer Schule mit ganztägigem Angebot.  

An 3 Tagen pro Woche findet an unserer Schule ganztägig Unterricht statt. Unsere Öffnungszeiten sind: 

 

Montag, Dienstag, Donnerstag: 8.00 Uhr – 16.00 Uhr

Mittwoch: 8.00 Uhr – 13.00 Uhr

Freitag: 8.00 Uhr – 13.00 Uhr

 

Am Ganztagesbetrieb nehmen alle Schülerinnen und Schüler von Klasse 4 bis 9 teil. Die Klassen 1 bis 3 haben die Möglichkeit, ein- bis zweimal nachmittags ergänzende Angebote in Anspruch zu nehmen.

Den Schülerinnen und Schülern wird an Ganztagen eine warme Mahlzeit geboten, die im Rahmen des WAG-Unterrichts gemeinsam mit einer Lehrkraft für alle Schüler zubereitet wird. Die Küche wird im Rahmen eines wechselnden Küchendienstes durch Schüler/innen gemeinsam mit einer Küchenhilfe gereinigt.